Gottesdienste im Mai 2010

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Lieder von „Maranatha“ machten Mut

Open-Air-Konzert in Hollerbach und Auftritt in Walldürn – Beim Ökumenischen Kirchentag mit von der Partie

Buchen/Hollerbach/Walldürn.  (we)  Unter dem Motto „Auf dem Weg nach München – Musik von und mit „Maranatha“ zum Zuhören, Mitsingen, begeistern lassen …!" lud der Chor am 1. Mai zu einem Open Air Konzert nach Hollerbach ein. Trotz mancher Zweifel in Bezug auf das Wetter, setzte man – ganz nach dem Motto des 2. Ökumenischen Kirchentages – auf  dessen   Leitwort  „Hoffnung“  und man wurde nicht enttäuscht. Das  Wetter  zeigte  sich  zwar  windig und kühl, was jedoch den Chor und mehr noch die zahlreichen Zuhörer nicht davon abhielt, sich von der Musik und den Liedern anstecken zu lassen.

Mit 17 Liedern stellte „Maranatha“ nicht nur sein Bühnenprogramm  vor,  sondern  unterstrich seine Vielfalt, die dankbar genossen und mit viel Beifall honoriert wurde. Unterhalb des Pfarrheimes fand sich eine wunderschöne Kulisse, ein würdiger Rahmen, auch wenn der kühle Wind den Musikern, Sängerinnen und Sängern allerhand   abverlangte.   Jochen   Schwab hieß  die  zahlreichen  Zuhörer  willkommen, unter ihnen Regionaldekan Michael Vollmert.  Mit  Liedheften  ausgestattet, band der Chor in gewohnter Weise die Zuhörer mit ein, denn mitsingen ist bei „Maranatha“  gewünscht.  Zuhören  und  die Seele baumeln lassen aber genauso, denn „Maranatha“ will, so seine Philosophie, Gott und den Menschen begegnen und sie von der befreienden Botschaft des christlichen Glaubens überzeugen. Geleitet von den Chorleitern Jochen Schwab, Magnus Balles, Johannes Brennfleck und Felix Kaiser überbrachten die nahezu 150 Sänger in ihren Liedern Hilfe, Mut und Hoffnung für die vielen Bereiche des Lebens. Beispielhaft  das  Lied  „Richtet  euch auf“,  geschrieben  von  Raphaela  Soden
und Jochen Schwab zum 96. Deutschen Katholikentag in Saarbrücken, forderte „Maranatha“ auf, aufrecht und furchtlos seinen Weg zu gehen, damit die Gerechtigkeit  vor  Gottes  Angesicht  auch wahr wird. Mit dem Stück „Damit wir Hoffnung haben“ präsentierte der Chor nicht nur sein Mottolied für München, sondern macht Mut, das Leben trotz seiner vielen Widrigkeiten anzunehmen und zu meistern. So gab der Chor in seinen 17 Stücken  nicht  nur  einfach  ein  eineinhalbstündiges Konzert, das zum Zuhören einlud und der Chor überreichte „Anleitungen“ für das Leben. Svenja Pahl stellte zwischen den einzelnen Liedblöcken den Chor mit seinen Besonderheiten vor, was ihn sowohl für die Aktiven des Chores, wie für die Zuhörer zu etwas Besonderem macht. Friedbert Röckel von der Freiwilligen Feuerwehr Hollerbach, sprach in Hollerbach am Ende des Konzertes dem Chor seinen  Dank  und  seine  guten  Wünsche
aus und lud alle Zuhörer als Gäste zum Feuerwehrfest  ein,  dessen  „Infrastruktur“ auch der Chor bei diesem Konzert nutzen durfte. Ein beispielhaftes Zeichen der Ökumene gab der Chor am Sonntagabend in einer  vollen  Pfarrkirche  St.  Marien  in Walldürn. Gemeinsam mit Dekan Krauth vom evangelischen Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg und Dekan Balbach vom katholischen  Dekanat Mosbach Buchen begab man sich in einem ökumenischen Gottesdienst  auf  „Hoffnungssuche  mit Elija“, genau wie ihn der Chor am Donnerstag den 13. Mai in St. Gabriel in München beim Ökumenischen Kirchentag feiert. Die Texte des Wortgottesdienstes und Musik waren dabei wunderbar aufeinander  abgestimmt  und  auch  die  Gottesdienstbesucher mit ihren ganz persönlichen Symbolen der Hoffnung integriert. In München wartet mit vier Veranstaltungen  ein  volles  Programm  auf  den Chor.  Beim  Abschlussgottesdienst  wird er zudem mit drei weiteren Chören den „Kernchor“ des Gemeindechores bilden und, wenn auch nicht zu sehen, zumindest zu hören sein.

 

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